Autor: Markus Jäger

Neuer Roman „Theo wird lauter“

Anfang März 2022 wird mein neuer Roman (im Querverlag) veröffentlicht! Theo ist ein sensibler junger Held, der zu lernen hat, dass die Überwindung der Erwartungen anderer der erste wichtige Schritt zum Glück ist. Sein Leben ist geprägt von einer Gesellschaft, die nur zu gerne so tut, als gäbe es ihn gar nicht. 1993 wird zum wichtigsten Jahr in Theos Leben. Er ist ein ruhiger, leiser Teenager, dessen Leben sich vor dem Hintergrund seiner konservativen Familie nur mühsam gestaltet. Theo versteht, wie sehr er sich selbst schadet, wenn er die Vorurteile seiner Umgebung widerstandslos übernimmt. Erst durch die besonderen Menschen in …

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Internationale Reaktionen

Wenn das eigene Buch gute Presse erhält, pocht das Autorenherz immer noch ein wenig freudiger als sonst. Wenn dieses Feedback dann auch noch über Landesgrenzen hinausgeht, möchte man am liebsten im Rhythmus des eigenen Herzschlages zu tanzen beginnen. Die Neuauflage meiner Dissertation (erschienen im März 2021) macht von sich reden. Das Buch wurde schon mehrfach sehr lobend besprochen. Ein Rezensent aus Großbritannien etwa hat mein Buch für Americana UK gelesen. Seine gesamte Besprechung kann man hier nachlesen. „Yes, it is about Joan Baez but it is also very much an academic book that seeks to prove that the singer’s artistic …

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Der Blubberblasenblues

Ich habe die Inauguration von Joe Biden nur in Form einiger Schlagzeilen konsumiert. Ich bin zwar promovierter Amerikanist, aber der übliche amerikanische Pomp bei solchen Anlässen hat mich noch nie gereizt. Ich verspüre keine Lust dazu mich an Roben, Schmuck, Klatsch und schönen Frauen zu ergötzen. Weder an der Frisur von Michelle Obama, noch nicht einmal am stimmgewaltigen Auftritt Lady Gagas beim Singen der Nationalhymne. Nationalhymnen interessieren mich nämlich überhaupt nicht. Es ist mir auch vollkommen egal, ob Bernie Sanders Wollhandschuhe trägt oder nicht. Viel wichtiger ist mir eine Antwort auf die Frage, ob und wie Joe Biden und Kamala …

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The well-behaved high school student and Joan Baez

When, as a well-behaved high school student, I was preparing my thesis on “The History of the Protest Song” during the summer of 1994 in order to complete my high school diploma, I could not have suspected that this would reveal a major change in my life. I stumbled upon Joan Baez’s autobiography and was immediately addicted to the subject. All of my studies (English and American Studies, Political Science) were shaped by the question of how resistance and art are interrelated. Not only did I compose my own songs (which turned me into writer, especially since it helped me …

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Der brave Gymnasiast und Joan Baez

Als ich im Sommer 1994 als braver Gymnasiast meine Fachbereichsarbeit über „Die Geschichte des Protestliedes“ vorbereitete, um meinen Schulabschluss zu vervollständigen, konnte ich nicht ahnen, dass sich dadurch eine große Wendung in meinem Leben offenbaren würde. Ich stolperte über die Autobiographie von Joan Baez und konnte mich von diesem Thema nicht mehr losreißen. Mein Studium (Anglistik und Amerikastudien, Politikwissenschaft) war geprägt von der Verbindung zwischen Widerstand und Kunst. Ich schrieb nicht nur meine eigenen Lieder (was mich zum Schriftsteller machte, zumal ich dadurch auch zur Lyrik und später zur Prosa finden sollte), sondern verfestigte meine Bewunderung für eine Künstlerin und …

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Die Chance auf Glück – 2 Podcasts über „Helden für immer“

Im Krisenjahr 2020 war es schwierig Lesungen zu organisieren und ich war sehr froh um meinen Brotberuf als Bibliothekar. Denn ich kenne zahlreiche Autorinnen und Autoren, die in schlimme existenzbedrohende Situationen geraten sind. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit meinem Roman „Helden für immer“ (erhältlich hier) im Herbst gleich zweimal eingeladen wurde, um meine Geschichte von Felix und Kilian im Radio zu präsentieren. Einmal in Wien und einmal in Innsbruck habe ich mich mit meinem Buch und meiner Gitarre aufgemacht, um aus meiner literarischen Werkstatt zu berichten, Auszüge aus „Helden für immer“ zu lesen und zu singen. …

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Populär ist noch immer nicht genug oder: Neuauflagenfreudentanz!!!

Big Announcement!!! Da die Heldin meiner Doktorarbeit 2021 ihren 80. Geburtstag feiert, habe ich mir ein besonderes Geburtstagsgeschenk überlegt. Mein Buch über die politische Arbeit von Joan Baez ist mittlerweile in vielen hundert Bibliotheken rund um den Globus zu Hause, deshalb haben mein Verlag und ich uns dazu entschlossen eine Neuausgabe in die Welt zu schicken. Versehen mit einem Zusatzkapitel über die Aktivitäten von Joan Baez in den 2010er Jahren untersucht mein Buch nun die gesamte 60 Jahre dauernde Karriere dieser bemerkenswerten Frau. Ich habe das Buch in Englisch geschrieben. Es wird im März 2021 erscheinen und von der ehrenwerten …

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„Helden für immer“ – on the RADIO!

Tune in! Meine „Helden für immer“ (Querverlag) haben in Kürze zwei fulminante Auftritte im Radio! Ich wurde für zwei Radiosendungen interviewt und habe von meinem Roman erzählt, einige besonders berührende Stellen vorgelesen und auch Lieder aus meinem Repertoire gesungen.   Im Rahmen der Sendung „Berggasse 8“ gibt es auf Radio Orange eine einstündige Sendung über mich und mein Buch am Sonntag, 18. Oktober 2020 um 16 Uhr zu hören (Erstausstrahlung). Weitere Informationen hier.   Im Rahmen der „Sendung der Aidshilfe“ gibt es auf Freirad eine einstündige Sendung über mich und mein Buch am Donnerstag, 22.10.20 um 20 Uhr zu hören (Erstausstrahlung).   …

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Unter der Sonne: Geburt zweier Helden

Ich blicke aus dem Fenster und betrachte die Herbstsonne mit literarischer Nostalgie. Diese Stimmung erinnert mich an einen Ausflug nach Wien vor fünf Jahren. Als ich unter einer ebensolchen Sonne auf einer Bank am Heldenplatz saß und über mein Schreiben nachdachte. Mehr als alles andere wollte ich einen Roman schreiben. Und beschloss damals die Handlung meines Romans auf eben jener Bank zu eröffnen. Zwei Menschen treffen genau hier auf dieser Bank aufeinander und ganz egal, welche historischen Verwicklungen auf diesem Platz die Geschichte nachhaltig und traumatisierend prägten, ging es in diesem Moment nur um die Begegnung zweier Liebender. Denn mir …

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Freiheit fällt nicht vom Himmel

Ich wurde von der Tiroler Tagezeitung um einen Kommentar zur Causa Alice Schwarzer an der Kunstuni Wien gebeten. Ich habe einen „Brief an Tirol“ verfasst, in dem ich der Frage nachgehe, ob wir die Gesellschaft tatsächlich verbessern, wenn wir uns dauerhaft in „Safe Spaces“ verstecken. Erschienen am Sonntag, 5. Jänner 2020.  

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