Neuer Essay: Das liebste Spielzeug

Neuer Essay: Das liebste Spielzeug

Als mein Verleger vor einiger Zeit eines meiner Romanmanuskripte mit den Worten „Das ist zu essayistisch“ abgelehnt hat, habe ich begonnen mich für dieses Genre zu interessieren. Wenn einer meiner Romane zu essayistisch anmutet, dann könnte doch auch ein kleiner Essayist in mir schlummern, habe ich mir gedacht. Zunächst beschränkten sich diese Versuche auf den Blog meiner Website. Inzwischen beginnt die Sache sich ein wenig zu verselbstständigen. Das internationale Magazin The Carolingian etwa hat (nach einem Essay über identitätspolitische Einflussnahme auf Literatur auch) meinen neuen Essay veröffentlicht.

In „Das liebste Spielzeug“ reflektiere ich über meine bisherigen Begegnungen mit den Auswirkungen von Krebs. Jung und alt, schwach und stark, alle werden gleichermaßen von dieser Krankheit geplagt. Meine Großmutter starb an Knochenkrebs, mein Onkel starb an einem Multiplen Myelom, die beste Freundin meiner Mitbewohnerin starb an Leukämie. Wieder und wieder kreuzt Krebs unsere Wege. Und macht uns alle gleich. Was unsere neurotische Lust an unseren Unterschieden ad absurdum führen könnte.

Aber Solidarität als Spezies war noch nie unsere Stärke.

Bei Gefallen freue ich mich über Weiterleitung des Essays auf allen Kanälen.

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