Unter der Sonne: Geburt zweier Helden

Unter der Sonne: Geburt zweier Helden

Ich blicke aus dem Fenster und betrachte die Herbstsonne mit literarischer Nostalgie. Diese Stimmung erinnert mich an einen Ausflug nach Wien vor fünf Jahren. Als ich unter einer ebensolchen Sonne auf einer Bank am Heldenplatz saß und über mein Schreiben nachdachte. Mehr als alles andere wollte ich einen Roman schreiben. Und beschloss damals die Handlung meines Romans auf eben jener Bank zu eröffnen. Zwei Menschen treffen genau hier auf dieser Bank aufeinander und ganz egal, welche historischen Verwicklungen auf diesem Platz die Geschichte nachhaltig und traumatisierend prägten, ging es in diesem Moment nur um die Begegnung zweier Liebender.

Denn mir wurde auf dieser Bank sitzend plötzlich klar, dass die Liebe keine Angst vor der Geschichte hat. Vielmehr macht die Liebe die Geschichte selbst. Felix und Kilian lernen sich als junge Männer auf dieser Bank kennen. In einer Zeit, in der die Liebe mit einem Rosa Winkel auf dem Arm ins KZ führte. Wodurch diese Liebesgeschichte zu einem Roman des Widerstands wurde. Denn Felix und Kilian überlebten. Durch ihre Liebe zueinander. Was sie zu „Helden für immer“ macht.

 

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Foto: © Wilhelm Burger (Österreichische Nationalbibliothek)

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